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· mauritius · beach · yak © 2010 RK
· mauritius · beach · yak © 2010 RK

28. september bis 16. oktober 2010

 

nach einer langen anreise erreichten wir gegen mittag "das paradies" mauritius. der flughafen liegt bei der ehemaligen hafenstadt mahebourg, von wo wir mit einem kleinen bus abgeholt werden. die anfahrt zu unserem hotel führt uns in richtungen westen über die küstenstraße mit ihren schönen, aber schmalen sandstränden.

 

der erste ausblick vom bus aus zeigt uns, dass mauritius eine sehr grüne insel ist. warum das so ist, werden wir in den nächsten tagen noch erfahren müssen. über kleine brücken, einige ortschaften - die alle irgendwie gleich aussehen - fahren wir keine stunde zu den hotels in bel ombre, an die süd-west-küste von mauritius.

 

heritage "awali" - unser hotel als wir unser hotel erreichen, werden wir mit den klängen von afrikanischen trommeln begrüßt. das heritage "awali" hat fünf sterne und ist wie ein afrikanisches dorf angelegt. zum resort gehört noch das schwesternhotel heritage "le telfair" (direkt nebenan), das herrenhaus "le chateau bel ombre" (leider wegen renovierung zur zeit geschlossen) und der 18 loch golfplatz "golf du chateau". nach einem willkommensdrink und kurzem check-in werden wir zu unserem apartment geführt. von der loggia des apartment aus, können wir durch palmen hindurch über einen schönen pool den strand und etwas vom meer - aber keinen horizont - sehen (wir haben ja ocean view gebucht).

 

nachdem wir uns von den strapazen der anreise etwas erholt hatten (ein kleines nickerchen war nötig), haben wir uns die hotelanlage etwas genauer angesehen. das heritage "awali" golf and spa resort ist von einer bezaubernden gartenanlage umgeben. es liegt im wundervollen bel ombre estate mit einer fläche von 15 hektar an der mündung des citronnier river, direkt an einen kleinen sandstrand. wenn man durch die anlagen oder am strand entlang bummelt, hat man nicht den eindruck das hotel sei belegt.

 

die gäste der 160 apartments verteilen sich an den drei pools und dem stand so, dass jederzeit eine liege entweder in der sonne oder im schatten zu finden ist. jetzt aber haben wir hunger und besuchen zuerst einmal das buffet restaurant "balafon". an den nächsten abenden werden wir auch die beiden à-la-carte restaurants "seven colours" und "infinity blue" kennen und schätzen lernen. denn die küche hier ist vorzüglich. des weiteren gibt es noch die "amafrooty" snackbar, die zur mittagszeit leichte gerichte anbietet.


aktivitäten

unsere ersten tage auf mauritus laden nicht zu großen aktivitäten ein, denn immer wieder schauert es. zwar regnet es nur 10 minuten, dafür aber alle paar stunden. auch die sonne zeigt sich nicht so oft wie wir uns das wünschen würden. was wir noch während des aufenthalts erfahren werden: es regnet auf mauritius oft, weshalb die insel auch so grün ist.

 

mit dem mountainbike

doch bald können wir einen ersten ausflug mit dem mountainbike unternehmen. wir fahren durch bel ombre und st. martin zum baie du cap. dieser kleine aussichtspunkt an der mündung der riviere du cap, der direkt an der küstenstrasse liegt, bietet einen schönen blick entlang der küste.

eine weitere mountainbike-tour führt uns noch weiter westlich, an der weniger touristisch erschlossene küste entlang. hier gibt es schöne, weiße sandstrände und schroffe felsformationen. der blick auf le morne brabant (einen fast 600m hohen berg der von der unesco zum weltnaturerbe erklärt wurde) auf der südwestlichen halbinsel ist spektakulär. wir umrunden den berg und können den kontrast zwischen den weißen stränden, dem türkisfarbenen meer und den berghängen genießen. wer dem kitesurfen verfallen ist, ist an diesem hot spot genau richtig aufgehoben. eines der beliebtesten hotels bei den surfer scheint das hotel indian resort zu sein. hier tummeln sich alle, die dem wassersport frönen.

 

eine weitere tour mit dem mountainbike führte uns in die andere richtung zum cap le gris gris in souillac. ein sehr schönes naturschauspiel ist ein stück weiter an den weinenden felsen von la roche qui pleure zu bewundern. die brandung ist so stark, dass meterhohe wasserfontänen an den schwarzen lavafelsen aufsteigen. die gischt ist überall, auch auf der linse meiner kamera. aber das naturschauspiel ist es wert.

 

auf dem golfplatz

auf dem, zwischen bergen eingebetteten, golfplatz "golf du chateau" kommen alle die dem golf verfallen sind voll auf ihre kosten. der par 72-kurs (6.498m) wurde von dem südafrikaner peter matkovitch mit weiten fairways entworfen. nach einer einführung durch die beiden golf-trainer sind auch wir in den genuss gekommen auf der driving range zu üben und anschießend ein paar löcher zu schlagen (natürlich mit anschließendem muskelkater!).

nur zweimal haben wir die gelegenheit genutzt und den golfplatz besucht, obwohl in unserem hotelpaket ein tägliches greenfee enthalten war.

 

taxi-tour

mit einem taxi sind wir vom hotel aus über die küstenstrasse, dann weiter in richtung norden gefahren. unterwegs hat man einen schönen blick ins landesinnere und auf den piton savanne (704m). unser ziel war die stadt curepipe und dort der trou aux cerfs, ein vulkankrater. leider ist die aussicht in den zugewachsenen und schlecht einzusehenden krater nicht so schön, wie wir erwartet hatten. auch der anschließenden stadtbummel durch curepipe hat unsere erwartungen nicht erfüllt. die stadt ist dreckig und recht farblos. die sehenswertesten orte in curepipe sind der busbahnhof und die martkhalle, auf denen ein buntes treiben herrscht. weiter führt uns der weg nach grand bassin, dem "heiligen see", mit götterstatur, tempeln und einem riesigen pilgerparkplatz. dort angekommen herrscht dichter nebel, sodass man die götterstatur noch nicht mal ganz sehen kann. und ... - es regnen mal wiede. wir fahren direkt weiter zum black river gorges national park. zunächst erreicht man die chamarel wasserfälle, die fast 90 m tief hinabstürzen (hier gibt es zwar keinen nebel aber immer noch regen). nicht viel besser ist es dann bei den alexandra wasserfällen. wir gönnen uns nur einen kurzen blick von der aussichtsplattform in die schlucht des black river und auf die wasserfälle und sind schnell wieder ins taxi, denn es beginnt wieder zu regen. etwas weiter liegt terres des couleurs ein kleines vegetationsloses stück erde, dass merkwürdig zerklüftet ist und in sieben verschiedenen farbtönen, von fast schwarz über ocker bis hin zu gelb und rot, schimmert. das farbenspiel ist aber nicht so grandios, da die sonne dieses naturschauspiel nicht hervorhebt und die umliegenden berge nebel verhangen sind. etwas enttäuscht machen wir uns auf den weg zurück zum hotel (dort hatte es den ganzen tag nicht geregnet).

katamaran-tour

wegen meiner unverträglichkeit auf schiffen musste sofia die katamaran-tour alleine bestreiten. an der westküste geht die fahrt mit den speed-katamaran "harris wilson i" in die buchten von grant und petit rivière noire. es ist relaxen und schwimmen angesagt mit barbeque und kühlen getränken.

 

sofia's ganz besonderes highlight, die katamaran-fahrt:

"morgens um kurz nach acht uhr ging es zunächst per kleinbus vom hotel aus zur anlegestelle. eine stunde später hieß es dann für ca. 25 gäste und fünf mann besatzung "leinen los".

wir hatten glück, denn bei ruhiger see konnten wir schon nach kurzer zeit "planmäßig" delfine beobachten. leider wurden die delfine von anderen booten gestört und verscheucht, weil die gäste verbotener weise von bord gingen und versuchten zu den tieren zu schwimmen.

weiter ging die fahrt dann mit gesetzten segeln, flotter musik und einen kühlen drink in der hand an der herrlichen westküste der insel entlang.

wir ankerten in einer lagune und hatten hier die gelegenheit zum schnorcheln. das türkisblaue wasser, die korallen und die bunten fischschwärme haben mich schon fasziniert. das schnorcheln in der lagune war auch für alle teilnehmer problemlos möglich, wenn - wie heute - bei ruhiger see keine strömung herrscht. ansonsten ist vorsicht geboten, wie mir die anderen gäste berichteten.

die crew war gut drauf und hat uns hervorragend mit getränken und einen an bord zubereiteten barbecue versorgt.

nach einem zweiten schnorchel-stopp ging es dann entlang der küste zurück. erneut hatten wir gelegenheit delfine zu beobachten die unser boot eine zeit lang begleiteten.

gegen 15:15 uhr waren wir wieder im hafen."

 

ein tolles erlebnis, katamaran-fahrt für ca. 65 euro p.p.

 

martello-tower-shopping-tour

mit dem hotelbus fahren ein paar gäste und wir zum martello tower museum in la preneuse. martello türme sind kleine festungen und wasserspeicher, die durch das britische empire errichtet wurden. der etwa 12 meter hohe turm den wir besuchen, ist einer von fünf martello türmen, die durch die britischen behörden zwischen 1831 und 1834 gebaut wurden. auf dem dach des turmes sind zwei kanonen installiert (eine große für die seeseite und eine kleiner für die landseite). beide kanonen stehen kopf-an-kopf und sind in der lage sich um 360 grad zu drehen. jetzt ist ein kleines museum in dem turm untergebracht, durch das wir von einer netten dame geführt werden und einiges zur geschichte erzählt bekommen.

in la preneuse befindet sich auch ein shoppingcenter. bis zur rückfahrt zum hotel haben wir dort ein paar "typische" geschäfte besuchen.

 

beauty & wellness

sofia hatte gleich zweimal das vergnügen sich in dem etwas schlicht gehaltenen 3.000 qm großen "seven colours" - spa des "awali" verwöhnen zu lassen. eine besondere wellness atmosphäre kommt meiner meinung nach nicht auf, sofia aber fand die beiden anwendungen, jeweils eine massage, hervorragend.

 

rüdiger, 27.10.2010


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